Ende?

26. September 2009

Physisch ja, so bald komm ich wahrscheinlich nicht mehr nach Nepal. Aber für mich ist das Nepal-Abenteuer noch lange nicht vorbei. Das fängt damit an, dass ich den Jetlag erstmal loswerden muss (wobei 3:45 Stunden noch gehen, da war mein Tagesrhythmus nach diversen LAN-Partys schon kaputter). Dann hab ich so viele Erinnerungen und Fotos, die erstmal geordnet werden wollen. Und dann kommt, nur für das Projekt, noch mein Teil vom Abschlussbericht, die Übersetzung und das Layout. Irgendwann dann noch die Webseite vom Jugendzentrum das wir aufgebaut haben (bzw. bald) und das Abschlusstreffen. Nepal wird noch länger dauern als nur die sechs Wochen.

Das kleine Nepal-ABC (Update)

22. September 2009

Mir ist noch nicht wirklich eingefallen, wie ich mal ganz viele Eindrücke von der Reise auf einmal zusammenfassen kann, aber ich glaube, ich mache das mal mit einem ABC. Los gehts, mal gucken ob ich damit heute fertig werde.

  • Annapurna Circuit: Schöne Trekkingstrecke, die leider schon etwas mit Müll und Touristen überlaufen ist. Aber das hat zwischendurch auch Vorteile, man will sich nicht immer nur als Helfer fühlen. Manchmal ist das Tourist Sein auch nicht schlecht.
  • Bauarbeiten: Sind äußerlich von Abrissarbeiten nicht zu unterscheiden, der Unterschied ist die Richtung in die die Wände wachsen. Besonderheit Straßenbauarbeiten: Sind von Erdrutschen insofern zu unterscheiden, dass bei Straßenbauarbeiten ein Generator nebendran steht.
  • Cannabis: Wächst überall, auch an der Trekkingroute oder neben dem Polizeiposten. Ich habe mehr gesehen als Holland in einem Jahr raucht. Wird in Gegenwart von Polizisten nicht geraucht, weil das ein Zeichen von Respektlosigkeit gegenüber ihnen wäre, da sie ja das Gesetz repräsentatieren, das das Kiffen verbietet.
  • Daai: Nepali für “großer Bruder” (große Schwester: Didi). Wird als Anrede für Kellner, Taxifahrer und andere wildfremde Menschen benutzt. Etwas ungünstig, wenn man einen bestimmten Menschen ansprechen will und sich mindestens Drei angesprochen fühlen.
  • Essen: Nepali “Khana”, üblicherweise ist damit Daal Bhaat gemeint, also Reis mit Gemüse. Wird mit Händen gegessen und man kriegt so lange nach wie man will. Mein Rekord war dreieinhalb volle Teller.
  • Freunde: Kriegt man schnell in Nepal, besonders als Europäer. Gewöhnungsbedürftig ist, dass in Nepal das Umarmen, Händchen halten und Küssen unter gleichgeschlechtlichen (männlichen) Freunden normal ist und das Land trotzdem extrem homophob ist.
  • Grau: Sind die Städte nur auf den ersten Blick. Eigentlich sind sie richtig schön und abwechslungsreich.
  • Hitler: Eine der zwei deutschen Persönlichkeiten, die jeder Nepali kennt. Der andere ist Michael Ballack.
  • Indien: Nicht sehr beliebt in Nepal, weil man dort behauptet Buddha käme aus Indien. Die Zensur von Filmen, die entsprechendes behaupten, wird als rechtmäßig angesehen.
  • Ja: Die Antwort auf jede Frage, besonders wenn das Gegenüber sie nicht versteht.
  • Kaste: Immer noch bestimmend für das Leben. Als Fremder ist man eigentlich kastenlos (also ganz unten), aber weil man so viel Geld hat, wird man als einer der höchsten Kaste behandelt. Es gibt Ausbrecher. Einer meiner Freunde hier hat seine Frau mit dem Motorrad vor den Augen seiner Familie “entführt”, weil sie in einer höheren Kaste ist und ihn deshalb nicht hätte heiraten können. Eine der immer noch seltenen Liebesheiraten.
  • Leech: Englisch für Blutegel. Gibt es abseits der Straßen in Massen und halten mehrere Schläge mit Schuhen aus (außer sie haben schon Blut gesaugt, dann platzen sie). Unbeliebt sowohl bei Nepalis als auch bei Touristen.
  • Müll: Großes Problem in Nepal, da Touristen Nepalis auch Plastikflaschen wie biologisch abbaubaren Müll behandeln und in die Landschaft schmeißen. In den Dörfern und auf dem Land ist das noch halbwegs erträglich, in den Städten wächst sich das zu einem echten Problem aus.
  • NEPAL: Immer noch gültige Abkürzung für “Never Ending Peace And Love”.
  • Organisation: Etwas schwierig hier. Man kann sich drauf verlassen, dass ein Plan nicht so funktioniert wie man sich es vorstellt. Allerdings ist es nicht vorhersehbar, in welcher Art ein Plan nicht funktioniert, was das Planen etwas schwierig macht.
  • Power Cut: Passiert in Nepal öfters und mehrere Male pro Tag (beispielsweise während ich hier schreibe). Man kann sich nicht darauf verlassen, wann es passiert und wie lange es dauert bis der Strom wieder da ist. Unser Stammcafé hat an jedem Computer eine USV, also eine Art Notfallbatterie.
  • Quesadilla: Eins der mexikanischen Essen, die es in Hotels überall am Trek gibt. Wie Rösti nicht gerade das, was man in useren Landen unter dem Namen versteht.

So, Batterie ist alle. Der Rest kommt später rein.


Jetzt kommt der Rest:

  • Reisebus: Das übliche Fortbewegungsmittel für längere Strecken. In der Stadt schnell und billig, auf dem Land schwankend und teuer. Mit etwas Glück kann man auf dem Dach sitzen, was bei Sonnenschein Spaß macht, bei Regen weniger. Je nach dem wen man fragt, hält ein Reisebus eine Neigung von 30 bis 45 Grad aus. Umgekippt ist keiner mit uns.
  • Smog: Trotz schöner Städte ein ziemliches Problem. Bei mir stellt sich nach 2-3 Tagen in der Stadt ein trockener Husten ein, der auf dem Land aber wieder aufhört.
  • Trockenzeit: Ein schöner Traum. Momentan regnet es immer noch jeden Tag 1-2 Mal. Zum Glück war es weiter oben im Gebirge trocken. Mein Regenschirm ist trotzdem schon ziemlich verschlissen, aber was will man auch von einem für zweihundert Rupien erwarten.
  • Unerfahren: Mit dieser Eigenschaft ist man hier aufgeschmissen, vor allem ohne nepalische Freunde. Mittlerweile kann ich aber sogar schon allein in Nicht-Touristen-Vierteln einkaufen gehen (da sind die Klamotten billiger…).
  • Voll: Ist ein Nepali schon nach wenigen Schlucken Alkohol. Das Verhalten dann reicht von zurückgezogen über peinlich bis aufdringlich.
  • Was tun?: Der Standardspruch von Nepalis, wenn ein Missgeschick oder sonst ein unnötiges Ärgernis passiert. Es wird keine Antwort (erst recht keine sinnvolle) oder Reaktion erwartet.
  • X-Mantra: Eine nepalische Metal-Band. Es hat ganz schön gedauert, bis ich mal nepalischen Metal gefunden habe.
  • Yak Yak Yak Yak Yak: Typischer Aufdruck von T-Shirts für Touristen (mit einem Yak über jedem Wort)
  • Zambuza: Der nepalische Ausdruck für “schlau, in einer bösen Weise”. Entsprechend für “schlau, in einer guten Weise” ist Ramruza. Von uns wurde der Brauch eingeführt, bei einem “Zambuza” mit der linken Hand einen High Five zu geben, bei “Ramruza” mit der rechten Hand. Ihr wisst schon, warum.

So, das war das Nepal-ABC, und ich werde jetzt gleich mit Lily, Andreas und Santos ins Casino gehen. Julia und Santos kommen auch vielleicht mit. Ach ja, ich kenne jetzt mittlerweile drei Santos, und das könnten noch mehr werden.

Ich bin der König der Welt!

21. September 2009

Vor ein paar Stunden bin ich wieder in Pokhara angekommen und ich hab den Trek richtig gut überstanden. Momentan geht gerade eine Party los zur Feier des Tages (nebenbei hat noch der Supermarkt zum Internetcafe aufgemacht) und ich trinke einen Whisky-Cola, der schmeckt als wäre da Chili drin. Mir gehts richtig gut, körperlich bin ich so fit wie lange nicht mehr und der Trek war wirklich toll. Mich haben auch alle möglichen Krankheiten verschont, noch nicht mal Höhenkrankheit oder Durchfall. Dafür hat aber der Andreas, mit dem ich den Rucksack teile, das beides gehabt und dazu noch kaputte Knie, deshalb durfte ich den Rucksack den Pass hoch und runter tragen (so knapp 2500 Höhenmeter immerhin). Aber auch das hat geklappt (mit zwei Tennisellbogen).

Mal kurz als Beispiel, wie sich der Trek in den letzten Jahren (also seit Bernhard) verändert hat: Es gibt überall Hotels mit halbwegs bequemen Betten, manche sogar mit Klo direkt am Zimmer. Immer noch alles die typisch asiatischen Hock-Klos und ohne Klopapier (für mich als Linkshänder ist es immer noch schwer, nicht das Essen mit der linken Hand zu essen), aber immerhin hatten wir überall fließend Wasser. Und oben auf dem Pass gibt es ein Teehaus, wo man für 100 Rupien, also etwa 1 Euro, eine Tasse Schwarztee kriegt. Woanders auf dem Trek kostet so eine Tasse 15 Rupien…

Außerdem habe ich knapp 800 Fotos gemacht, die ich jetzt gerade nebenbei durchgucke, morgen oder so werde ich die dann mal online stellen. Für heute ist jetzt aber erstmal genug geschrieben, ich bin nach sechs Stunden Busfahrt (die Hälfte im Regen auf dem Dach) etwas müde und habe nicht mehr wirklich Lust zu schreiben. Bis morgen!

Gruesse vom Trekking

12. September 2009

Ich bin gerade in dem Dorf Chame im Internetcafe und zahle 900 Rupien pro Stunde, deshalb mache ich das hier kurz: Mir gehts koerperlich so gut wie lange nicht mehr, meine Rueckenschmerzen sind praktisch weg und ich bin fitter als je zuvor, mittlerweile spuere ich den Rucksack kaum noch. Nur etwas Asthma plagt mich in den Schlafraeumen, da sind wohl ein paar Hausstaubmilben oder so. Aber auch das wird tatsaechlich jede Nacht besser. Das Trekking macht richtig Spass, wir laufen jeden Tag so 5-7 Stunden, ich wechsle mich immer mit Andreas beim Rucksack Tragen ab. Das ist also die Haelfte der Zeit auch sehr bequem und die andere Haelfte Training.

Wir haben auch schon ein paar Blicke auf diverse Annapurna-Gipfel gehabt, aber noch kein wirklich umfassendes Panorama. Das kommt vielleicht auch noch. Ich wuerde ja gerne Fotos reinstellen, aber wie gesagt, das Internet hier ist ziemlich teuer und langsam, da geht das leider nicht wirklich.

Das wird noch eine schoene Zeit jetzt bald und ich werde ganz schoen viel zu erzaehlen haben, ausserdem habe ich schon viele tolle Fotos.

Ich sehe ausserdem gerade, dass das Guthaben bei meinem Handy bei minus 34 Euro steht. Was zur Hoelle? Das schalte ich hier in Nepal nicht mehr an. Laut der Verbindungsuebersicht habe ich (oder jemand anders) da 10 Minuten zu einem nepalischen Handy telefoniert und das war der Hauptteil von den Kosten, immerhin 10 Euro. Schlimm das.

Ach ja: Fleisch ist tatsaechlich kein Problem mehr fuer mich, auch das lokale Wasser kann ich ohne Durchfall oder so trinken. Trotzdem bin ich natuerlich in den Staedten vorsichtig, aber auf dem Land kann ich problemlos Fleisch essen und Wasser aus dem Wasserhahn trinken.

Ich bin jetzt schon 16 Minuten online und das wird schon etwa 100 Rupien kosten. Das wars dann fuer mich, bis zum naechsten Ort wo es Internet gibt :)

Projektende, offiziell zumindest

04. September 2009

Heute ist das Workcamp offiziell zu Ende gegangen. Das heisst, wir haben das Dorf verlassen und sind nach Pokhara zurueckgekehrt. Zeit, mal kurz zu beschreiben, was wir jetzt in den letzten 18 Tagen hingekriegt haben:

Leider haben wir das offizielle Ziel, naemlich den Computerraum zum Laufen zu bringen, nicht erreicht. Das hat mehrere Gruende, vor allem aber leider die nepalische Arbeitsweise. Die Menschen arbeiten zwar ganz gut, aber ihre Zeitangaben stimmen nicht und der Arbeitsbeginn ist ueblicherweise 1-2 Tage spaeter als angegeben. Der Raum, in dem wir das alles aufbauen wollten, ist fertig verputzt und wird wohl demnaechst gestrichen. Die Computer laufen bis auf einen, was ich nach der Flugreise fuer eine gute Quote halte (besonders weil der vermutlich schon vorher kaputt war). Internet und Strom werden auch in den naechsten Tagen kommen, angeblich ist der Raum in zwei Wochen fertig. Nur leider nicht mehr in der Zeit, in der wir da waren.

Am Mittwoch gab es wieder eine “Cultural Night”, also eine Feier, in der von einer Kassette ueber schlechte Lautsprecher laut Nepali-Musik kam und junge Nepalis gut und wir weniger gut dazu getanzt haben. Ausserdem gab es viele Reden und so. Ausserdem wurden wir gegen Ende ueberall zum Essen eingeladen: Bei der Familie von Lily und Julia, bei der Familie von Andreas, bei irgendeiner anderen Familie…

Heute gab es dann noch ein grosses Abschiedsessen mit leckerem Daal Bhaat und Huehnerfleisch, ausserdem eine ganze Menge Abschiedszeremonien, ich habe insgesamt drei Tikkas und zwei Seidenschals, ausserdem eine Menge Blumen gekriegt. Und zusaetzlich hat jeder von uns ein huebsches kleines Messinggefaess gekriegt, mit einer Widmung drauf. Dann gab es noch ein paar Reden und Blumenketten und wir sind mit dem Jeep zurueck nach Pokhara gefahren.

Die Sache ist jetzt noch nicht lange genug vorbei dass ich da schon ein Urteil fuer mich faellen kann (ausserdem haben wir gestern abend noch laenger gefeiert, damit hatte ich sechs Stunden Schlaf und bin etwas muede), aber es war auf jeden Fall toll.

Heute Abend werden wir noch Fotos durchgucken und von ein paar Abzuege machen, und dann am Abend das uebrige Geld aus der Projektkasse ganz dem sozialen Charakter vom Projekt entsprechend versaufen gehen.

Um mal noch auf die Kommentare vom letzten Eintrag einzugehen:

Patrick: Den Everest werde ich leider nicht sehen, wir gehen auf den Annapurna Circuit und machen so die Haelfte (die rechte Haelfte, gegen den Uhrzeigersinn). Die Landschaft ist wirklich extrem gruen, waehrend die Staedte eher grau bis reklametafelbunt sind. Aber ich mag Pokhara trotzdem :)

Simon: Der Kulturschock ist schon um einiges heftiger als in Taize, besonders weil man ja da mit tausenden relativ aehnlichen Menschen zusammen ist, zumindest mit einer aehnlichen Einstellung. Wir waren im Dorf fast die Einzigen in unserem Alter und die Hauptattraktion von den Menschen. Aber ich hab mich da doch gut eingelebt und schon zuhause gefuehlt. Ich will auf jeden Fall nochmal nach Nepal und auch noch nen Abstecher nach Reevan machen, zum Sehen wie es meiner Familie und dem Ressourcenzentrum geht. Und daher ist es gar nicht so schlecht, dass ich den Everest nicht sehen werde: Ein guter Grund, zurueck zu kommen!

Patty: Keine Angst, so viel wie hier habe ich noch selten gefuttert. Wenn ich um wenig Reis gebeten habe, habe ich eine Portion gekriegt die ich zuhause als viel bezeichnen wuerde. Das ist dann halt ein Riesenberg Reis auf dem Teller, dazu Gemuese, eine Sosse mit Linsen und wenns gut kommt auch noch Fleisch. Und Fleisch heisst hier nun mal, man nimmt ein Tier aus und hackt es mitsamt Knochen und allem in halbwegs gleich grosse Stuecke. Nix mit nur Muskel wie in Deutschland! Das Zeug ist nicht speziell lecker, aber energiereich. Zur Midgard-Runde bin ich schon gespannt, was da so alles fuer Wahnsinn passiert ist :) Ausserdem habe ich viele tolle Sachen fuer die naechsten Mittelalterfeste gekriegt!

Alle: Ich habe bei einer von den Familien im Dorf mir meine Trinkflasche mit Raksi fuellen lassen. Muessen wir mal in guter Erinnerung an die Zeit jetzt trinken, auch wenn das nicht wirklich soo gut schmeckt. Ich wuerde es vom Geschmack her als eine verduennte Mischung aus Wodka (es gibt hier in Nepal uebrigens richtig guten Wodka), Tequila und Rum bezeichnen, ist aber eigentlich ein Getreideschnaps. Und man gewoehnt sich dran, mit Cola schmeckt das richtig gut. Da faellt mir ein: Bier ist hier gar nicht so toll, es gibt praktisch nur Tuborg und ein paar lokale Biersorten, die aber alle nicht so speziell toll sind. Ich vermisse Rothaus!

Und damit beende ich den aktuellen Eintrag, denn soo viel Heimweh hab ich eigentlich nicht und es gibt gute Cocktails hier. Noch vier Tage bis zum Trekken, da bin ich schon aufgeregt :)

Nachtrag: Ach ja, jetzt wo das eh schon ausgestanden ist, kann ich das ja sagen, ich wollte euch nicht beunruhigen: Ich hatte die letzte Woche eine Erkaeltung und darauf folgend eine Infektion, die habe ich allerdings jetzt mit Antibiotika bekaempft. Ist nicht so meine Art, aber ich will fit sein fuers Trekking!

Zwei Wochen spaeter…

29. August 2009

Tut mir leid, dass ihr so lange nichts mehr von mir gehoert habt! Eigentlich wollten wir schon letzte Woche zurueck nach Pokhara, aber das hat dann nicht geklappt. Jetzt bin ich wieder bei Tulsi (dem Leiter der USSHA Foundation, die das Projekt hier in Nepal aufgebaut hat) im Internetcafe und habe ganz schoen viel zu erzaehlen. Wo fange ich an? Am besten am Anfang. Bilder hau ich an das Ende vom Eintrag.

Wir sind kurz nach meinem letzten Eintrag los nach Reevan. Das waren etwa zwei Stunden zu laufen, kein Problem mit Rucksack und so. Die Computer konnten wir noch nicht mitnehmen, die nehmen wir morgen mit nach Reevan. Da hat uns dann, echt wie im Film, eine Kette von den Dorfbewohnern begruesst und wir haben Blumenketten gekriegt, weisse Seidenschals und eine Tikka auf die Stirn! Etwas baff wurden wir dann ins Gemeindezentrum gefuehrt, wo ein paar Reden zu unserer Begruessung gehalten wurden. Dann wurden wir auf die verschiedenen Familien aufgeteilt, ich bin mit Alex zusammen bei einer buddhistischen Familie, die anscheinend relativ wohlhabend ist. Sie haben ein schoen helles Betonhaus mit vielen Huehnern und zwei Rindern.

Das Ressourcenzentrum war zu dem Zeitpunkt ein Rohbau aus Saeulen und Dach, in den letzten zwei Wochen haben wir das zu einem halbwegs ansehnlichen Gebauede ausgebaut. Der Raum, wo wir die Computer reinstellen werden, ist fertig verputzt, da kommen jetzt Schreiner und Elektriker (hoffentlich heute irgendwann).

Die naechsten Tage nach der Ankunft waren ziemlich vom Kulturschock gepraegt, und von etwas Umgewoehnung. Aber mittlerweile fuehle ich mich wirklich schon fast wie zuhause da. Reevan liegt in einem Flusstal, das etwa einen Kilometer breit ist. An den Seiten gehen die Huegel ein paar hundert Meter hoch. So weit es die Steigung zulaesst, gibt es Reisfelder an Reisfeldern. Bevor ich hier weitermache mit Reevan, sollte ich mal kurz erklaeren: Reevan ist ja die Village Development Community, also etwa die Entsprechung zu einer deutschen Gemeinde. Das sind etwa acht Doerfer, unser Dorf heisst Thati. Die anderen Doerfer liegen etwas die Huegel hoch, von denen erzaehle ich gleich noch.

Wir haben ganz schoen viel gearbeitet in der Zeit, zum Beispiel Steine geschleppt und gespaltet fuer die Bruchsteinwaende, oder gemauert, Bambus gehauen und was man so fuer ein Gebaeude braucht.

(Jetzt ist gerade mein Cheeseburger fertig geworden, den ich bestellt hatte, ich komme gleich noch einmal an den Computer, dann schreibe ich weiter)

(So, nach einem Cheeseburger, einer Sausage Cheese Pizza und einem Chickenburger bin ich ordendlich voll und kann weiterschreiben)

Der Grossteil unserer Arbeit war also normale niedrige Handwerkerarbeit, nichts speziell aufregendes. Es kam auch zwischendurch mal vor, dass wir gar keine Arbeit hatten, dann sind wir einfach auf die Terrasse von dem Haus von Julian und Noe gegangen und sind da rumgehangen. Gerade gegenueber war einer der Shops vom Dorf, da haengen die Alten vom Dorf immer rum, dann konnte man sich schoen gegenseitig angucken.

Ausserdem haben wir auch oefters andere Doerfer besucht, aber nur einer der Besuche (der erste) war wirklich erfolgreich: Da haben wir mit den Jugendlichen vom Ort ueber ihre Ziele und Vorstellungen geredet und was sie sich fuer die Zukunft wuenschen und so. Dabei haben wir auch erfahren, dass demnaechst eine Trekkingroute zum Annapurna eroeffnet wird, die durch die Reevan-Communities geht. Da wollen die Jugendlichen natuerlich dran verdienen, daher wollen sie lernen wie man Gasthaeuser fuehrt und so. Auf jeden Fall sind die Jugendlichen da sehr optimistisch. Ein anderer Besuch bei einem Dorf war eher ein Reinfall, weil wir auf dem Hinweg unter einen Wasserfall gestanden sind (war lustig) und dann Regen kam, sodass wir den Rest des Tages nass waren. Von den Verantwortlichen wollte keiner mit uns sprechen, uns wurde ein betrunkener Schwaetzer hingestellt und etwas anstaendiges zu Essen gab es auch nicht. Genervt sind wir wieder zurueckgegangen und erst in der Dunkelheit wieder zuhause angekommen.

(Strom war weg, gleich gehts weiter)

Abgesehen von dem Tag war es bisher wirklich super! Die Plaene fuer die naechsten vier Wochen sind dann:

1. Das Ressourcencenter fertigstellen

2. Ein paar schoene Tage in Pokhara verbringen

3. Zwei Wochen Trekken in der Annapurna-Region (hoechster Pass der Welt, etwa 5400 Meter, inklusive)

4. Nach Kathmandu und von da aus zurueck nach Hause

Es wartet also noch eine super Zeit auf mich, ich freu mich schon!

Und waehrend die Bilder hochladen, kuemmer ich mich mal noch um die Kommentare zu meinem letzten Eintrag:

- Die Zoellner haben den alten MP3-Player, den Peter mir mitgegeben hat, genommen. Ich glaube das zumindest, mein Rucksack war versiegelt und kein MP3-Player mehr vorhanden. Die Verpackung war noch da…

- Wir haben uns sehr gut in die Community eingelebt, wir haben sogar angefangen Nepali zu lernen. So eine ganz niedrige Konversation klappt schon, mehr allerdings noch nicht.

- Die Computer haben ueberhaupt keine Probleme im Flugzeug gemacht, ich hoffe auch dass die Technik das ueberlebt hat. So wie es aussieht, aber schon.

Ach ja, das mit dem Schlafrhythmus ist doch ueberhaupt kein Problem. Wir gehen normalerweise zwischen 9 und 10 ins Bett und stehen dann so um 7 Uhr auf. Sehr entspannt also. Ich bin etwas krank, ich habe zwei Tage (einmal Krankheit, ein paar Tage spaeter Rueckfall) im Bett gelegen und habe immer noch Husten, aber das liegt vermutlich teilweise auch an den Hausstaubmilben, die ich da in den Kissen und Strohmatten vermute.

Am letzten Sonntag war das Tees Festival, das ist so ein Festival der Frauen oder so. Da fasten die Frauen (essen dafuer um Mitternacht davor und danach ganz viel und gut) und im Nachbardorf war ein schoenes Fest. Julia und Lily durften zu der Gelegenheit einen Sari tragen, wir Maenner hatten einen dieser huebschen Nepali-Huete an und ein Tarka (sieht man spaeter auf den Fotos). Ausserdem gab es da ein paar Taenzer mit etwas einfoermiger Musik und einen Gesangswettbewerb der Communities, wo jeweils drei Maedels gesungen haben und eine getanzt. War aber immer das gleiche Lied, etwas langweilig also.

Hier sind die Bilder, die ich jetzt eben hochgeladen habe (insgesamt habe ich momentan so um die 700 Bilder gemacht, das werden wohl noch so 1000 mehr).

In Kathmandu:

Die grosse Stupa von Kathmandu:

Ein heiliger Ort am Flussufer mit einer grossen Zeremonie (rechts unter der Bruecke kann man Leichenverbrennungen sehen):

Am Busbahnhof in Kathmandu:

Auf dem Weg nach Reevan:

Das Zentrum, als wir angekommen sind:

Bier kuehlen im Dorfbach:

An der Arbeit:

Richtfest auf Nepali: An alle Fenster und Tueren wird Kuhdung mit einer Muenze drin und eine Tikka dazu geschmiert:

Regenpause:

Sonnenpause:

Haengebruecke mit Lily (liegend) und Kishoor und Julia:

Gruppenfoto:

Blutegel!

Aussicht von der Teeplantage:

Julia und Lily im Sari:

Gruppenfoto mal wieder (der vorne rechts ist Santos, ein Jugendlicher der uns als Uebersetzer zur Verfuegung steht und sehr nett ist:

Auf dem Tees Festival:

Das CRC schon fast fertig von aussen:

Lily am Arbeiten:

Und zwei ausserordendlich tolle Exemplare der lokalen Tierwelt:

Bruecke auf dem Rueckweg nach Kathmandu:

So, das wars dann langsam mal wieder von mir. Wenn das so laeuft wie beabsichtigt, bin ich so ab naechsten Freitag wieder in Pokhara und kann wieder was schreiben. Wir gehen jetzt den Tempel im See von Pokhara besichtigen und heute Abend wird Party gemacht (wurde auch mal Zeit). Bis dann!

Lebenszeichen

13. August 2009

Kurz mal eben: Mir gehts gut, ich bin gerade bei Tulsi im Cafe, wo er auch Internet hat. Ich bin etwas muede, aber ich kann morgen richtig gut ausschlafen, wir gehen gegen 14 Uhr nach Reevan hoch und ich hab vorher nicht wirklich was zu tun (ausser ein bisschen einkaufen).

Ich hab jetzt hier leider kein Kamerakabel dabei, sonst wuerde ich ein paar Bilder hochladen, ausserdem ist das Internet wahrscheinlich viel zu langsam. In den letzten Tagen habe ich viele nette Nepalis kennengelernt und ich komme auch mit den anderen Leuten aus der Gruppe super zurecht.

Was haben wir sonst noch erlebt? Mal kurz eine Zusammenfassung der letzten Tage:
- Der Flug war sehr anstrengend, besonders die Uebernachtung auf dem Flughafen in Delhi.
- Zoellner moegen MP3-Player.
- Kathmandu ist eine laute, dreckige, aber schoene Stadt.
- Leichenverbrennungen riechen eklig
- Mit den richtigen Connections hat man keine Probleme in Nepal
- Atemmasken sind nicht gegen Smog, sondern ein Modeaccessoire
- Taxis vom Format eines Fiat Panda halten locker sieben Leute aus
- In einen Van passen noch viel mehr Leute
- Nepalis sind groesstenteils vertrauenswuerdig, man muss nicht die ganze Zeit auf sein Gepaeck aufpassen
- Es gibt eine sehr schoene und grosse Stupa in Kathmandu und nebendran ein Cafe mit toller Aussicht
- Pokhara ist so schoen ruhig im Vergleich zu Kathmandu, aber immer noch lauter als jede deutsche Stadt

Das wars dann so erstmal, glaube ich. Wie gesagt, morgen gehts in Richtung Reevan, wo wir dann bei oertlichen Familien leben und auch versuchen, ihren Schlafrhythmus anzunehmen, also um fuenf Uhr aufstehen und um neun Uhr schlafen gehen. Mal sehen…

Tag Minus Vier

06. August 2009

Das war eine ganz schön lange und teilweise nervenaufreibende Zeit, bis ich endlich wieder mal hier etwas schreiben kann. Wegen einem Fehler von T-Online hatten wir wochenlang kein Internet und die Reisevorbereitungen brauchen ordendlich Zeit und Aufmerksamkeit. Nun aber weiter, was ist denn seit dem letzten Eintrag passiert?

Die Organisation von der Reise (zumindest von der Anfahrt) ist mittlerweile fertig, ich habe das große Glück, zufälligerweise mit Julian und Alex den gleichen Flug zu erwischen. Da wird der Flug und der Aufenthalt wohl um einiges lockerer und interessanter werden. Nur die Anreise zum Flughafen Frankfurt wird wohl etwas hart – um genügend Pufferzeit zu haben, werde ich am Montag so gegen 0 Uhr mit dem ICE losfahren und bin dann gegen halb vier Uhr am Flughafen. Check-In und Ähnliches nicht eingerechnet, bedeutet das dass ich (vermutlich ohne zu schlafen) sechs Stunden da am Flughafen warten werde. Die Kaffeeverkäufer werdens mir danken.

Außerdem bin ich sehr beschäftigt mit Packen, ich wechsle da ständig zwischen der “offiziellen” Packliste von Projektleiterin Julia und der von meinem Vater. Letztere ist etwas länger und ausführlicher, aber vermutlich auch eher auf Reisen als auf ein Hilfsprojekt ausgelegt. Das läuft dann auf eine bestmögliche Mischung beider Listen hinaus, sofern das möglich ist. Wir haben gemeinsam errechnet, dass jeder der Drei von meinem Flug 11 kg Gepäck mitnehmen kann, wir müssen ja noch irgendwie Computer transportiert kriegen (allein das ist schon logistisch gesehen Wahnsinn eine Herausforderung).

Übergangslos weiter zum nächsten Thema: Geld. Mein Konto wäre, weil ich das Flugdarlehen an meine Mutter zurückzahlen wollte, fast auf Null runtergegangen (sobald ich zurück bin, werde ich mal eine Aufstellung machen wie viel mich das jetzt eigentlich gekostet hat). Zum Glück kam aber gerade in diesem Augenblick der Lohn für die drei Wochen Arbeit bei mir an und meine Mutter übernahm noch einen Teil vom Flugpreis, daher habe ich jetzt wieder eine schöne Summe drauf. Bei der Gelegenheit möchte ich mich noch einmal bei all den Spendern und Unterstützern bedanken, ohne euch wäre das Projekt vermutlich nicht möglich gewesen.
Für meine persönlichen Finanzen habe ich mir in der Bank zweihundert Dollar in Bar geholt und noch dreihundert als Travellers Cheques, ich hoffe das wird reichen. Ansonsten wird angeblich meine normale Bankkarte dort an Geldautomaten (gibt es sowas in Nepal?) oder in Banken akzeptiert, vermutlich dann mit einer ordendlichen Gebühr. Aber ich glaube, fünfhundert Dollar werden auch reichen, wenn nicht gerade die USA ihre Währung total zerstören.

Ich glaube, das wars jetzt schon wieder an großen Neuigkeiten, mir fällt zumindest nichts mehr ein. Ach ja: Am Samstag werde ich eine Abschiedsparty machen – wer von meinen Freunden das liest ist herzlich eingeladen. Ort und Zeit gebe ich noch bekannt. Bis zum nächsten Eintrag dann.

Tag minus 33

08. Juli 2009

Mit einer Woche Verzögerung – mehr als ich dachte – kommt nun der zweite Eintrag in meinem Blog, wir schreiben Tag minus 33 meiner Nepalreise. Im Moment mache ich neue Erfahrungen in Münster und sonst allerdings relativ wenig. In Bezug auf meine Planung hat sich seitdem nichts getan, außer dass ich im Vor- und Nachhinein mehr Geld verdienen werde als ursprünglich angenommen, und dass ich wohl bald die drei PCs haben werde, die mir von creations zur Verfügung gestellt werden. Aber eigentlich wollte ich ja auch mit meiner Erzählung weitermachen:

Julia, die Projektleiterin, von der ich das letzte Mal schon erzählt hatte, ist schon seit Langem beim IDEM Network aktiv. Auf einer Reise nach Nepal erfuhr sie dann von einer Schule für Leprakranke, die dringend Unterstützung braucht. Weil Julia selbst einmal ein Workcamp leiten wollte, hat sie sich entschlossen, die dortige Unterstützung zu organisieren. Schon bald stellte sich aber heraus, dass das aus verschiedenen Gründen nicht hinhauen würde. Wie es aber so passt, meldete sich die nepalesische USSHA Foundation zu jener Zeit bei IDEM und suchte Unterstützung für ein anderes Projekt, nämlich den Aufbau eines Gemeinde-Ressourcen-Zentrums. Julia nahm sich daher zusammen mit Andreas dieses Projekts an, ich kann immerhin sagen, dass ich der Erste bin, der zugesagt hat.

Julia und Andreas haben seitdem einiges getan und das Workcamp vorbereitet, aber uns fehlt noch eine ganze Menge: Vor allem brauchen wir klassischerweise Geld. Aber auch Sachspenden und Know-How sind sehr willkommen, wir nehmen alles gerne entgegen.

Tut mir leid, dass dieser Eintrag jetzt so kurz geworden ist, ich arbeite (natürlichst) tagsüber sehr hart und bin abends entsprechend müde. Im nächsten Eintrag kann ich dann hoffentlich von weiteren Fortschritten in Planung und Spendensammeln berichten. Bis dahin zum Angucken, Lesen, Spenden und Verteilen die Spendenflyer:

Tag minus 40

01. Juli 2009

An einem drückend heißen und schwülen Sommertag, während ich vergeblich auf ein Gewitter warte, habe ich mich entschieden, endlich mal den Blog zu meiner Reise nach Nepal zu beginnen. Warum Tag minus 40? Ganz einfach: Am Montag, den zehnten August werde ich losfliegen. Ich habe einen recht guten Flug von Frankfurt aus bekommen, der mir zwar sowohl auf dem Hinflug als auch auf dem Rückflug einen längeren Aufenthalt auf dem Delhi Indira Ghandi International Airport bescheren wird, aber Tom Hanks hat es ja immerhin neun Monate auf JFK ausgehalten, da werde ich neun Stunden Delhi ja wohl auch überleben. Zurück werde ich dann am Samstag, den 26. September kommen, ebenfalls in Frankfurt.

Das ist so der Rahmen von der Reise – was ist der Rest und was mache ich eigentlich in Nepal?

Fangen wir doch mal ganz am Anfang meiner Geschichte an: Irgendwann gegen Anfang dieses Jahres besuchten uns Julia und Andreas und erzählten von einem Hilfsprojekt in Nepal. Ich weiß nicht mehr, wann das war, aber es muss wohl recht kurz nach dem 26. Januar, dem Tag meiner Musterung, gewesen sein, denn ich war gerade am Überlegen, ob ich nicht irgendwo ein FSJ machen sollte, so als Ersatz zum Zivildienst und um trotzdem noch etwas zu erleben. Spontan sagte ich also zu.

Von da an erfuhr ich erst einmal relativ wenig von dem Projekt, die Abiturprüfungen Anfang April standen an und ich hatte relativ wenig Zeit, mich um Anderes zu kümmern. Julia und Andreas arbeiteten vermutlich mehr oder weniger die ganze Zeit an der Organisation, ich arbeitete an meinem Abitur. In den Pfingstferien dann, als ich zur Vorbereitung von einem längeren Praktikum (denn Nepal soll nicht meine einzige Beschäftigung zwischen Schule und Uni sein) eine Woche nach Münster ging, fragte mich Julia, ob ich nicht die zweite Ferienwoche mit nach Hamburg kommen wolle, und ein weiteres Mal kam eine spontane Bestätigung von mir.

In der Ferienwoche fand nämlich das Vorbereitungstreffen statt, außerdem verbrachten wir einen Großteil der Zeit damit, Flüge rauszusuchen und die dann doch nicht zu buchen. Wir entwarfen Flyer und Plakate, sprachen den genaueren Ablauf des Aufenthalts ab und lernten uns überhaupt erst einmal kennen. Ich bin tatsächlich der Jüngste der Gruppe, und außerdem werde ich wohl die Rolle des Computerspezialisten übernehmen – aber dazu später mehr. Am Sonntag abend kam ich dann wieder zuhause an und durfte meine Aufmerksamkeit gleich wieder von Nepal wegziehen, denn die mündliche Abiturprüfung stand kurz bevor. Die bestand ich dann aber sehr zufriedenstellend und buchte sogar in jener Zeit noch den oben genannten Flug.

Was kommt als nächstes?

Im nächsten Artikel beschreibe ich, wie das Projekt überhaupt zustande kam und was wir noch alles brauchen – bleibt dran!